Ob früher alles besser war ? Zumindest beim Essen ehrlicher … Ein Steak schmeckte nach Fleisch, war das Fleisch vom Hirsch, schmeckte es strenger, intensiver. Kartoffeln schmeckten nach Kartoffeln, Erdbeeren – süß, Tomaten – herzhaft fruchtig. Dann kamen Maggi und Glutamat und der Wunsch alles immer zu jeder Zeit preiswert essen zu können. Hauptsache das Aussehen stimmte. Es war der Beginn des Fakes. Nun also vegan, als neuer Hype. McDonalds vegan. Beyond Meat verzückt die Börse … und Lidl und Amazon. Man könnte diesen Hype als das Nehmen, was es ist, das Imitieren von Originalprodukten; eigentlich eine Copyright-Verletzung, wenn dem Thema nicht soviel Ideologie anhaften würde. Und da wird es peinlich, wenn nicht pervers. Tierische Produkte werden abgelehnt, sich aber nicht entblödet, Currywürste (aus Tofu natürlich) zu verkaufen. Überzeugte Veganer biedern sich hoffend an, ihre Fakes überzeugen. In Restaurants werden verschämt auf Nachfrage die Zutaten offenbart. So produzieren sie vegane Fleischburger (Erbspüree und rote Bete), vegane Schnitzel (Sellerie), vegane Käse (Parmesan aus Hefe und Mandeln), statt stolz auf ihre veganen Gerichte zu sein, die durchaus gut schmecken und statt neue, eigene zu erfinden … so sind die Fleisch- und Milchersatzprodukte nur bedingt schmeckende, alberne Fakes und haben mit Tierwohl nichts zu tun !
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