Elementarversicherung. Weil angeblich die Naturkatastrophen häufiger werden, gäbe es die Notwendigkeit einer Elementarschadenversicherung. Das vom GD V favorisierte Modell sieht vor, alle Hausbesitzer zu belasten und Hausbesitzer heißt auch Mieter, da Versicherungen auf Mieter umgelegt werden. Warum ist diese Versicherung wieder mal nur eine Versicherung für die Versicherung, um sich und die Shareholder zu bedienen.
- sogenannte Großschadensereignisse Katastrophen treten nicht viel häufiger auf als seit vielen Jahren
- Hochwasser und Überschwemmungen
- Oderhochwasser (1997)
- Elbe-Hochwasser (2002): ca. 4,8 Mrd. EUR
- Juni-Hochwasser (2013): ca. 2,65 Mrd. EUR
- Ahrtal-Flut (2021): ca. 8,5 Mrd. EUR
- Stürme und Orkane
- Orkan Lothar (1999)
- Orkan Kyrill (2007): ca. 3,6 Mrd. EUR
- Orkantief Friederike (2018): ca. 1,4 Mrd. EUR
- Sturmserie Ylenia, Zeynep, Antonia (2022): ca. 1,4 Mrd. EUR
- Hagelereignisse
- Hagel „Hilal“ (2008): ca. 1,45 Mrd. EUR
- Hagel „Andreas“ (2013): ca. 3,6 Mrd. EUR
2. es werden alle Hausbesitzer zur Kasse gebeten damit ist die Versicherung für den Einzelnen vielleicht nicht so hoch, aber es braucht nicht jeder Hausbesitzer eine Elementarschadenversicherung. Es gäbe zwar ein Opt-Out, aber welcher Eigentümer mit Mietern zieht ein Opt-Out ???
3. und das bedient ein wenig die Neiddebatte: wer an einem Fluss, Meer, See leben möchte, der muss auch – wenn er sich versichern möchte – einen höheren betrag bezahlen.
4. Typisch Versicherung: Viele Ausschlüsse wie Sturmfluten und zusätzlich soll auch noch der Staat einspringen.
All in all – hilft wenig den meisten, kostet nur !